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AUS 03/20
Meilentörn
Magellantörn I+II
Anreise ab: 03.11.2020 12:00 - Abreise bis: 08.12.2020 09:00
Veranstalter SIM Limitada, Kordilleren / Antarktis, Meilentörn

500 Jahre Entdeckung der Magellanstraße
Südatlantik - Roaring Forties - Furious Fifties - Magellanstraße - Kap Hoorn

Part I
Punta del Este – Südatlantik - Cabo Virgenes – Magellanstraße – Punta Arenas
Eine Hochseereise durch die berüchtigten Roaring Forties und Furious Fifties.

Auf dieser Reise begrüßt uns Südamerika und Uruguay mit einer Mischung aus ländlicher Idylle und mondänem Strandbad. Nachdem die Kojen verteilt, das Reisegepäck verstaut und die technischen Einrichtungen der Yacht sowie die Sicherheitsvorkehrungen an Bord erklärt sind: Ein letztes Bad im Meer, der Besuch eines typischen Steakhouses, noch ein feuriger „Roter“ - dann entlässt uns Punta del Este in den weiten Süden.
Die unwirtliche Küste Patagoniens bleibt an Steuerbord. Ab jetzt gilt es vermehrt auf das zunehmend schneller wechselnde Wetter Rücksicht zu nehmen. Besonders die gefürchteten „Pamperos“, orkanartige Böen die mit zigarrenartigen, dunklen Wolkenformationen über die weite Pampa auf das Meer zurollen, kündigen die nahen „Roaring Foarties“ an. Wir sind allein in den „Furious Fifties“, begleitet von jetzt beständigeren westlichen Winden. Albatrosse und Raubmöwen ziehen ihre Kreise um unsere kleine Welt unter dem Kreuz des Südens. Delphine spielen in der Bugwelle und mit etwas Glück kreuzt ein Wal unseren Weg.
Schließlich erreichen wir wie Fernando de Magellan das Cabo Virgenes. Was für ihn und seine Männer eine weitere, vielleicht letzte Möglichkeit zum Erreichen des pazifischen Ozeans bedeutete, ist heute für uns Gewissheit. Heute gibt es für uns keine Unbekannten mehr.
Gewaltige Tiden bis 10 Meter und entsprechende Gezeitenströme in den beiden Engstellen der östlichen Einfahrt der nach ihm genannten Meeresstraße erfordern noch immer extreme Aufmerksamkeit der Seefahrer.
Punta Arenas liegt auf der Festlandseite der Magellanstraße, die den amerikanischen Kontinent von Feuerland und seinem Inselarchipel trennt.
Unter Segeln war die Passage in den Pazifik nur mit hohen Opfern zu Befahren. Magellan verlor bei der Durchfahrt zwei Schiffe seiner Flotte.
Erst mit dem Beginn der Dampfschifffahrt begann der wirtschaftlich Aufstieg der Region. Aber erst jetzt beginnt sich die Welt für die Naturschönheiten der Region zu interessieren. Der Naturpark „Torres del Paine“, die Darwin Kordilleren und natürlich der Feuerlandarchipel begeistern Naturliebhaber aus aller Welt.
Das ist zu erwarten: Während der Landausflüge sehen wir Guanakos und Nandus. An den Küsten tummeln sich Magellanpinguine, Seelöwen, Mähnenrobben und See-Elefanten.
Ankunft in Punta Arenas.

 

Part II
Punta Arenas – Magellanstraße – Darwin Kordilliere – Beagle Kanal – Kap Hoorn - Puerto Williams
Eine Segelexpedition durch die Wasserwelt der Yamana Ureinwohner bis Kap Hoorn.

Wir verlassen Punta Arenas und folgen der Magellanstraße in südlicher Richtung bis zum Cabo Froward, dem südlichsten Punkt des amerikanischen Kontinents. Wir lassen die patagonische Steppenlandschaft und die Magellanstraße hinter uns und tauchen ein in die faszinierende Bergwelt der Darwin Kordillere und des Feuerland-Archipels.

Dem Kanal Magdalena folgend finden wir Ankerplätze zu Füßen des „Königs von Feuerland“, dem „Monte Sarmiento“, einem Eiskoloß westlich der Kordillere vorgelagert. Trotzend den Gewalten der Westwinde ausgesetzt. Unser Weg führt weiter südwestlich, durch den Cockburn Kanal. Eines der trostlosesten Gebiete der Erde wartet auf uns: Die “Peninsular Brecknock“. Ewiger Regen, tosende Winde, kaum mehr Vegetation.
Unsere „SM Australis“ kennt auch hier schützende Ankerplätze.
Dann wenden wir uns nach Osten, in Richtung Beagle Kanal. Segelnd durch den „Brecknock Kanal“, die „Desolada Bucht“ und den „Ballenero Kanal“. Die Berge werden  höher. „Monte Darwin“, „Romanche“, „Bove“, „Roncagli“ - Eisriesen mit Gipfeln weit über 2.000 m, voll vergletschert, gleiten an uns vorbei. Ihre eisigen Zungen reichen bin hinunter ins Meer.
Wir nutzen die Gelegenheit und wandern durch unberührte Wälder, versuchen uns an kleineren Bergen, balancieren über beeindruckende Biberdämme. Folgen dem Kondor und dem Guanaco, dem Delfin und dem Seelöwen durch ihr einsames Reich.

Wir verlassen die majestätische Gebirgskette und besuchen die „Estancia Kanasaka“. Hier lebt ein „Pionier“ Feuerlands mit seiner Familie; gute Freunde. Zur „Feier des Tages“ kommt ein Lamm auf den Grill. Wer möchte kann mit Pferden die Estancia erkunden.

Der nächste Segeltag bringt uns nach Puerto Williams, Verwaltungshauptstadt der Region Kap Hoorn.
Die letzten Nachfahren der Feuerland-Indianer leben hier in der kleinen Siedlung „Ukika“. Wir können nahegelegene Biberbauten bewundern oder uns im „Martin-Guisinde-Museum“ über Natur und Yamana informieren. Am Abend gibt es ein typisches patagonisches „Asado“. Im Yachtclub lassen wir beim „pisco sour“ den Tag ausklingen.

Am nächsten Tag segeln wir den Beagle-Kanal hinunter, Ostkurs bis Puerto Toro. Mit etwas Glück können wir hier fangfrische "Centollas", die Königskrabbe, bei den Fischern eintauschen.
Mit einem langen Schlag über die "Bahia Nassau", 50 sm, stoßen wir nun bis in das Herz des "Wollaston Archipels" vor, den Kap Horn Inseln. Die "SM Australis" ankert in einer geschützten Bucht - Caletta Maxwell oder Caletta Martial sind beste Ausgangspunkte - und wartet auf ruhiges Wetter. Noch 15 bzw. 23 Seemeilen bis zum Kap.

Die erste Möglichkeit wird wahrgenommen und das "Kap Hoorn" gerundet. Gute 30 sm segeln wir erstmals in den offenen Gewässern des Atlantiks und des Pazifiks. Wenn das Wetter es zuläßt, stoppen wir in der „Caletta Leon“ zu Füßen des des Kaps. Hier harrt eine chilenische Leuchtturmbesatzung aus. Wenn möglich, besuchen wir sie in ihrer einsamen Station.

Nun mit Kurs Nord zur Insel Lennox. Im Lee der Insel befindet sich ein guter Ankerplatz. Um die Jahrhundertwende fand hier ein ähnlicher Goldrausch statt wie in Alaska. Namen wie "Caletta Oro" erinnern daran. Über die Bahia Oglander weiter zurück nach Puerto Williams. Sollten wir bei der Hinreise nicht in Puerto Toro haltgemacht haben, holen wir das jetzt nach.
Abends in Pto. Williams. Im Yachtclub "Micalvi" stoßen die neuen "Kap Horniers" auf ihre erfolgreiche Umrundung an.

Abreise: Über Punta Arenas und Santiago de Chile.

Im Törnpreis enthalten sind 990,- € Bordkasse, die vor Törnbeginn in bar an Bord zu bezahlen sind.

Törnziel: 1900sm

Dieser Törn ist nichts für Anfänger sondern richtet sich an ambitionierte Segler mit Erfahrung und Ehrgeiz.

  • SM Australis
    SM Australis
  • Törnskizze - Uruguay - Magellanstraße
    Törnskizze Part I: Uruguay - Magellanstraße
  • Törnskizze - Punta Arenas - Kap Hoorn
    Törnskizze: Punta Arenas - Kap Hoorn - Puerto Williams
  • Wolf Kloss
    SY Santa Maria Australis
    1900
    Meilentörn
    7.500,00 EUR
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